Welche Daten enthalten QR-Codes?
QR-Codes können ganz unterschiedliche Arten sensibler Informationen kodieren: • URLs — Webadressen, die privat oder rein intern sein können • WLAN-Zugangsdaten — Netzwerkname und Passwort, gespeichert im Klartext • Visitenkarten (vCard) — vollständiger Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Organisation • E-Mail-Adressen mit bereits vorausgefüllten Betreffzeilen und Nachrichtentexten • Telefonnummern sowie vorbereitete SMS-Nachrichten All diese Daten werden direkt und unverschlüsselt im sichtbaren QR-Code-Muster eingebettet.
Risiken von Online-QR-Generatoren
Viele Online-QR-Generatoren bergen versteckte Risiken, die den meisten Nutzern gar nicht bewusst sind: • Ihr WLAN-Passwort wird im Klartext an deren Server übertragen • Eingegebene Kontaktinformationen werden protokolliert und mitunter weiterverkauft • Manche Dienste fügen heimlich Tracking-URLs ein, die über ihre eigenen Server umleiten • Erzeugte QR-Codes können später ablaufen oder nachträglich verändert werden • Ihre Nutzungsmuster können sensible Geschäftsinformationen enthüllen • Es gibt keinerlei Garantie für eine tatsächliche Datenlöschung nach der Generierung
Wie PrivaQR Ihre Daten schützt
PrivaQR verwendet die Bibliothek qrcode.js, um QR-Codes vollständig in Ihrem Browser zu erzeugen: • Null Netzwerkanfragen — die gesamte Generierung erfolgt lokal über JavaScript auf Ihrem Gerät • WLAN-Passwörter verlassen Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt • Eingegebene Kontaktdaten bleiben durchgehend privat • Keine Tracking-URLs eingebettet — Ihre QR-Codes sind dauerhaft gültig und vollkommen rein • Benutzerdefinierte Farben, Fehlerkorrekturstufen und Größen — alles wird ausschließlich clientseitig verarbeitet • Download als PNG- oder SVG-Datei, ganz ohne jegliche Server-Interaktion
Tipps zur QR-Code-Sicherheit
1. Verwenden Sie für WLAN-QR-Codes niemals einen Online-Generator — er bekommt Ihr Passwort ungeschützt zu sehen 2. Überprüfen Sie die hinterlegte URL immer, bevor Sie einen unbekannten QR-Code scannen 3. Wählen Sie für gedruckte QR-Codes eine höhere Fehlerkorrekturstufe (Q oder H), damit sie auch bei Beschädigung lesbar bleiben 4. Testen Sie Ihren QR-Code vor der Verteilung mit mehreren verschiedenen Scanner-Apps 5. Bevorzugen Sie für sensible Daten konsequent browserbasierte Generatoren wie PrivaQR 6. Seien Sie vorsichtig bei QR-Codes an öffentlichen Orten — sie könnten gezielt auf schädliche oder gefälschte Seiten umleiten
